Ivy: Von der Straße Griechenlands ins Herz von Ludwigsburg
Veröffentlicht von Konstantinos Nottas am 2026-02-10T22:09:23Z
Es gibt Begegnungen, die alles verändern.
Für uns war dieser Moment mitten in der Stille der Corona-Zeit, als unser erster Laden in der Schorndorfer Straße für vier Wochen schließen musste. In dieser Phase der Ruhe stießen wir auf Nikos und seine Partnerin in Griechenland – zwei Menschen, die ihr Leben dem Schutz verlassener Straßentiere gewidmet haben.
Ein holpriger Start und ultra lange Ohren
Wir begannen zu helfen, sammelten Futterspenden und schickten sie in die Heimat. Doch dann sahen wir sie: acht kleine Welpen, bis auf die Knochen abgemagert, schutzlos und schwach. Einer von ihnen berührte uns besonders. Es war die zierlichste von allen – ein kleines schwarzes Bündel mit fast schon zu langen Ohren und einer Silhouette, die eher an ein Skelett als einen verspielten Welpen erinnerte.
Wir wussten: Sie gehört zu uns. Wir nannten sie Ivy.
Ivy auf dem weg zu uns!
Als Handgepäck an Board und das erste mal Flugzeug fliegen.
Doch dann brach ihr Temperament durch.
Ivy ist mit uns gewachsen – durch drei verschiedene Läden hindurch hat sie ihre ganz eigene Rolle bei physi gefunden.
Heute ist sie unsere „Spezialistin für Zuneigung"
Wer uns im Café in Ludwigsburg besucht, kennt ihr ruhiges Wesen. Sie bettelt nie, sie drängt sich nicht auf. Aber wenn sie einen Gast sieht, der eine kurze Pause vom Alltag sucht, bietet sie sich gerne als Ruhepol an.
Die Ivy-Community: Ein Netzwerk aus Liebe
Was uns als Café-Besitzer besonders stolz macht, ist das Vertrauen, das ihr Ivy schenkt. Inzwischen gibt es eine feste Ivy-Community in Ludwigsburg – ein Netzwerk aus zwölf wunderbaren Menschen, die Ivy wie ein zweites Zuhause aufnehmen, wenn es bei uns im Betrieb einmal zu turbulent wird.
Ob im Café oder bei ihren „Tageseltern“: Ivy fühlt sich überall wohl, solange eine einzige Bedingung erfüllt ist – ausgiebige Streicheleinheiten am Bauch.